Üben, Üben, Üben

Ich übe bei weitem zu wenig auf der Gitarre. Nun, ich bin nur Hobby-Musiker, also macht das nichts. Außer, dass ich mich nicht verbessere, wenn ich nicht übe. Dabei habe ich sogar ein Übungsprogramm, dem ich folge, wenn ich übe. In guten Wochen übe ich täglich oder fast täglich. In schlechten Wochen fasse ich meine Gitarre nur in den Proben an und lasse sie zu Hause im Koffer. Die meisten Wochen liegen irgendwo dazwischen.

Wenn ich übe, dann konzentriere ich mich meistens auf Tonleitern. Ich greife blind auf das Griffbrett. Der Ton, den ich erwische, ist der Grundton für die folgende Tonleiterübung. Und dann geht’s los: rauf und runter das ganze Griffbrett, horizontal und vertikal, quer durch die fünf Fingersätze genauso, wie jeweils nur auf einer Saite. Dabei – und hier offenbart sich eine Lücke meines Übungsprogramms – verwende ich immer die ionische Durtonleiter. Dabei gibt es zwei bis drei weitere, die ich üben sollte: harmonisch Moll (HM) zum Beispiel. Oder HM5 (Mixo(b9/b13)). Oder die alterierte Tonleiter…

Eine zweite Sache, die ich übe, sind Akkordgriffe. Nicht die, die man in Anfängergitarrenbüchern findet, sondern die spannenderen Jazz-Akkorde, die man oft am besten im Zusammenhang mit ihrer Funktion übt. Einfachstes Beispiel: ii7-V7-Imaj7-Verbindungen. Hier habe ich noch ein gewaltiges Verbesserungspotenzial: ich fange gerade erst an, an der Oberfläche zu kratzen.

Als drittes – und auch da nehme ich mir immer vor, es öfter zu tun – übe ich improvisieren mit der Hilfe von Playbacks. Zum Beispiel mit denen von .

Wenn ich nicht frei – also ohne Übungsmaterial – übe, dann greife ich in der Regel auf folgende Bücher zurück:

musik-buecher

Neben dem großartigen Theoriebuch, der , sind das vor allem die Bände der . Ich habe zwar alle drei Bände, hänge in meinem Übungsprogramm aber schon seit langem irgendwo mitten im zweiten Band. Um richtig voran zu kommen, müsste ich damit häufiger und regelmäßiger Üben als einmal im Monat… Dabei liebe ich diese Gitarrenschule: Hier übt man Fingersätze, Akkorde, Anschlagstechniken, Notenlesen, …

Ach ja: selbstverständlich gehört zum Übungsprogramm auch, Musik zu hören! Und das kann man ja tatsächlich in jeder freien Minute machen.

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