Krikel Krakel

Nachdem ich kürzlich beschrieben habe, wie sehr mich Herbie Hancocks Album „The Imagine Project“ beeindruckt hat, muss ich doch auch von einem anderen Album eines wesentlich unbekannteren Künstlers berichten, das einen ähnlichen Effekt auf mich hatte und noch immer hat: Krikel Krakel von Daniel Stelter.

daniel-stelter_krikel-krakelAngefangen hat es damit, dass ich im Rahmen der „Campari – Rote Nacht der Bars“ in Stuttgart am 3. Mai 2014 im Bix Fola Dada (eine begnadete Sängerin), Martin Meixner (ein mindestens ebenso begnadeter Hammond-Organist) und Daniel Stelter (Gitarre) sowie zwei weitere Musiker des Daniel Stelter Quartetts, Tommy Baldu am Schlagzeug und Sebastian Flach am Bass, live gesehen und gehört habe.

Ein begeisterndes Konzert voller Funk, Soul und Jazz, groovig bis in die Haarspitzen. Ganz und gar umgehauen hat mich das Zusammenspiel der Rhythmussection, vor allem bei der Begleitung der Soli. So viel Gespür für die gegenseitigen Akzente und den Spannungsbogen im Solo habe ich selten gehört. Ich gerate immer noch ins Schwärmen.

Noch am gleichen Abend habe ich mir die CD „Krikel Krakel“ von Stelter bestellt, von der an diesem Abend auch einige Stücke gespielt worden waren. Das Album ist ebenso funky, soulig und stellenweise auch jazzig, zum Teil sehr relaxed, ja sogar chillig. Die Gitarre groovt genauso stark wie die Rhythmusgruppe daneben, die mit dem Konzert allerdings nur Tommy Baldu gemeinsam hat.

Ein wärmstens zu empfehlendes Album!

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